• Windows 8 Auslagerungsdatei/virtuellen Speicher einstellen

    Arbeitsintensive Anwendungen benötigen sehr viel Arbeitsspeicher, doch in einigen Fällen lässt sich der RAM hardwarebedingt nicht erweitern. Bevor man neuen Arbeitsspeicher oder gar einen neuen Computer kauft, kann man jedoch mit ein paar Kniffen der Systemgeschwindigkeit auf die Sprünge helfen.



    Mit Hilfe der Auslagerungsdatei kann Windows den Arbeitsspeicher mittels der Festplatte erweitern. Es gibt aber erhebliche Geschwindigkeitsunterschiede zwischen RAM und einer HDD. So hat RAM eine durchschnittliche Zugriffszeit von 5 Nanosekunden, während die magnetischen Scheiben einer Festplatte im Schnitt über 10 Millisekunden Zugriffszeit verfügen und somit um ein vielfaches langsamer/träger reagieren.


    Doch zurück zum Einstellen der Windows-Auslagerungsdatei respektive des virtuellen RAMs. In der Charm Bar geben wir im Suchfeld den Begriff „systemeinstellungen“ ein und bekommen die „Erweiterten Systemeinstellungen“ als Suchergebnis angezeigt:



    http://www.windows-8-forum.net/artikel-attachments/2342-01-systemeinstellungen.jpg


    Mit einem klick auf die „Erweiterten Systemeinstellungen“ gelangt man in die Systemeigenschaften, bei denen über den Reiter „Erweitert“ in die Leistungseinstellungen geklickt wird:





    In den sich anschließend öffnenden Leistungsoptionen bekommt man die derzeitige Größe der Auslagerungsdatei angezeigt, welche sich über den Button „Ändern“ einstellen lässt:





    Neben der Einstellung, den virtuellen Arbeitsspeicher von Windows automatisch verwalten zu lassen, kann man hier auch eine manuelle Einstellung vornehmen oder die Auslagerungsdatei komplett deaktivieren:





    Für die meisten Systeme empfiehlt sich jedoch, die Auslagerungsdatei von Windows automatisch verwalten zu lassen. Bei einem zu langsamen System bringt eine Vergrößerung der Datei eventuell noch mal einen kleinen Geschwindigkeitsschub.

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    Windows 8 Auslagerungsdatei/virtuellen Speicher einstellen

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    Windows 8 Auslagerungsdatei/virtuellen Speicher einstellen

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    Kommentare
    1. Avatar von Gast
      Gast -
      Ich weiss nicht, wie mit diesem Tip die Geschwindigkeit gesteigert werden kann.
      Was bringt es mir, die Auslagerungsdatei zu deaktivieren? Auf welche Größe sollte ich die Datei ändern? Von - bis? Aber letztendlich doch von Windows verwalten lassen? Hm, sagt mir nix.

      Ich empfehle eher, das Auslagern zu deaktivieren, den PC neu zu starten, die Platte mit einem richtigen Programm zu defragmentieren und die Datei dann auf eine feste Größe zu stellen.
      Welche Größe ist abhängig, wie viel RAM ich evtl. brauche, also was ich mit dem PC mache.
      Noch besser ist es, die Datei auf eine leere, alte Platte zu mappen, die nur dafür genutzt wird.
      Denn wenn ausgelagert wird, hat Windows und die benutzen Programme schon genug auf der ersten Platte zu schaffen.
    1. Avatar von areiland
      areiland -
      Die Geschwindigkeit kann durch das Vergrössern der Auslagerungsdatei eigentlich nie gesteigert werden. Tatsächlich lagert Windows nämlich immer aus und verschiebt aktuell nicht genutzte Speicherseiten in die Auslagerungsdatei um den Speicher zu entlasten. Dies passiert immer und kann nicht unterbunden werden. Was ein klein wenig die Geschwindigkeit beeinflussen könnte, das ist das Erstellen einer Auslagerungsdatei mit einer festen Grösse. Denn so muss Windows die Auslagerungsdatei nicht reorganisieren. Bei einer vom System verwalteten Auslagerungsdatei kann das nämlich hin und wieder der Fall sein, wenn Windows deren Grösse nach oben anpassen muss. Eine feste Grösse verhindert das.

      Deaktivieren bringt nichts, denn Windows lagert dann versteckt doch aus. In Abhängigkeit von der Grösse des physischen RAM`s sollte man 50 - 100% des realen Speichers als Grösse für die Auslagerung annehmen. Das Verlegen der Auslagerung ist natürlich eine gute Idee, aber auch nur wenn sie dann tatsächlich auf einer eigenen Platte liegt. Allerdings könnte es auch was bringen, wenn man bei mehreren Partitionen auf jeder Partition eine eigene Auslagerungsdatei anlegt. Denn Windows kann dann die Auslagerungsdatei auf der Partition nehmen, auf der es gerade am meisten zu tun hat. Das verhindert dann unnötige Wege des Schreib/Lesekopfes der Festplatte.

      Übrigens wird die Auslagerungsdatei von Windows nicht als Datei behandelt, sondern tatsächlich wie realer Speicher angesprochen.
    1. Avatar von kerberos
      kerberos -
      Alex, ich stimme dir hier zu.

      Allerdings sollte man auch einen Wert angeben, wenn man einen solchen Tipp hier einstellt (auf den Beitragersteller bezogen). Und wie schaut es bei einer SSD und der Auslagerungsdatei aus - die meisten Nutzer haben inzwischen eine SSD für das BS.
      Hier hätte sich maniacu22 dann doch mal äussern können
      Bei meiner SSD und Win8 habe ich die ALD auf 1024 MB eingestellt und "fahre" sehr gut damit - bei 16 GB DDR Ram.

      Allerdings sollte man hier auch etwas "probieren", um zu sehen, wie das eigene System auf diese Einstellung reagiert und ob es zu Bluesrenns oder Abstürzen kommt, wenn man die ALD ändert, bzw. ganz abschaltet.
    1. Avatar von areiland
      areiland -
      Es hängt sehr stark von der Auslastung des Arbeitsspeichers ab, welche Grösse man der Auslagerungsdatei gibt. Deshalb ist es fast nicht möglich eine generelle Empfehlung für die einzustellende Grösse zu geben. Lastet man den Arbeitsspeicher stark aus, dann kann das Begrenzen der Grösse auf beispielsweise 1GB dazu führen dass Windows unnötig viele Speicherseiten nicht auslagern kann und es so irgendwann zu einem Speichermangel kommt. Das muss man selbst herausfinden indem man sich gerade bei aufwendigen Programmen zwischendurch immer mal die Speicherauslastung ansieht.

      Meine Auslagerungsdatei habe ich inzwischen auch wieder auf der SSD liegen, nominal sollte das bei der Auslagerungsdatei nämlich am meisten bringen. Da die SSD`s inzwischen nicht mehr so schnell unter den Schreibzugriffen leiden und Lebenserwartungen von (bei meiner) ~131 Jahren angegeben werden, gibt es auch keinen Grund die SSD übertrieben zu schonen.
    1. Avatar von nuffel
      nuffel -
      Welchen Vorteil kann ich von Ready Boost Aktivieren oder Deaktivieren von ReadyBoost für ein Speichervorrichtung erwarten unter der Verwendung von Windows 8 Pro 64 bit?
    1. Avatar von areiland
      areiland -
      Wieviel Arbeitsspeicher, was für eine USB Version? Readyboost bringt nur Vorteile wenn der Speicher knapp ist und Windows ihn per Readyboost aufstocken kann. Dann ist natürlich ein USB 3.0 Stick, der auch per USB 3.0 angeschlossen ist, das A und O. Sind 4 GB oder mehr im Rechner eingebaut, dann bringt Readyboost eigentlich nichts.
    1. Avatar von nuffel
      nuffel -
      Es sind 4 GB RAM eingebaut. USB 3.O
    1. Avatar von raptor49
      raptor49 -
      Readyboost ist Augenwischerei. Das war mal gut gemeint, bringt aber je nach PC/LP wenig bis gar nix.
    1. Avatar von nuffel
      nuffel -
      Das habe ich befürchtet.