Laut dem Sicherheitsdienstleister McAfee könnten künftig mit dem neuen Betriebssystem Windows 8 öfters Angriffe auf Schwachstellen erfolgen. Dazu zählen insbesondere die Firmwares von Hardwarekomponenten. Als Grund führt McAfee die gesteigerte Sicherheit bei Windows 8 selbst an. Man rechnet damit, daß künftig lieber bestimmte Hardwarekomponenten direkt angegriffen werden, als das Betriebssystem.

Neuerungen wie die Secure Boot-Funktion hätten Sicherheitsexperten bereits dazu gebracht zu belegen, wie diese zumindest bei Systemen mit einem BIOS anstelle eines UEFI (Unified Extensible Firmware Interface) umgangen werden können. Auch der Trend hin zu UEFI soll zu einem erhöhten Interesse auf Seiten von Malware-Entwicklern führen, so McAfee laut 'NetworkWorld'.

Man will nun genau beobachten, wie die Internetkriminellen versuchen werden, die Low-Level-Funktionen für die Kontrolle von Botnetzen zu verwenden indem die Kontrollfunktionen über den Master Boot Record, das BIOS bzw. auch die Grafikkarte auf die jeweiligen Rechner der Nutzer eingeschleust werden. Zwar sei man, wie auch andere Sicherheitsdienstleister, bemüht, solche Angriffe abzuwehren, jedoch entwickeln sich auch die Angreifer weiter und suchen nach Methoden zur Ausnutzung von Schwachstellen auf Hardware-Ebene.

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