Microsoft hat nun in einem Blogeintrag auf "Building Windows 8" letzte Änderungen am Windows Explorer für die bald erscheinende Betaversion von Windows 8 bekannt gegeben. Demnach will man auch weiterhin an der unter anderem von Office 2010 bekannten Ribbon-Oberfläche festhalten, so der Lead Program Manager beim "Engineering System Team" Ilana Smith. Sie erklärt zwar, daß es zahlreiche Rekationen auf die Änderungen am Windows Explorer, die mit der Developer Preview Einzug erhielten, bekommen hat, darunter auch einige negative, jedoch sei dieser Schritt zum neuen Design wichtig. Dieser Schritt wird auch von den meisten begrüßt, weshalb man auch Kritik in Kauf nehmen will.

Smith verweißt die Kritiker, die die Ribbon-Optik nicht mögen würden an Drittanbieter, mit deren Programme man das Design nach eigenen Wünschen ändern könne. Dabei soll dies keine Ausrede darstellen, stattdessen betont sie, für Microsoft würden Tools von Drittanbietern unter Windows 8 eine wichtige Rolle spielen.

Ganz hat man die Kritik am Ribbon-Design jedoch nicht ignoriert. Von Haus aus, also Default, soll das Ribbon-Interface eingeklappt bleiben. Zudem haben die Entwickler bei den meisten relevanten Buttons vom Windows Explorer sogenannte Tooltipps, Erklärungen, hinzugefügt, die bei einem "Mouseover" erscheinen. Auch die "Sync your Settings"-Funktion wurde erweitert, die unter dem Windows Explorer geboten wird.

Dazu kommen noch viele weitere Detailänderungen: Beispielsweise zeigt das Fenster, das einen darauf hinweist, dass eine Datei mit einem bestimmten Namen bereits existiert, explizit an, das Datum und Größe der beiden Dateien gleich sind. Man kann auch einstellen, dass der Kopier- bzw. Ersetzen-Vorgang in diesem Fall automatisch übersprungen wird.

Uneingeschränkt zu begrüßen ist sicherlich die neu eingeführte Funktion, die das (direkte) Fortsetzen eines bestimmten Kopiervorganges auch nach dem Herunterfahren (oder Versetzen des PCs in den Energiesparmodus) wieder erlaubt.

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